Versicherung Energiespeichersysteme

Gepostet von Gerd Rosanowske - 02.12.15 17:45

Immer mehr Photovoltaikanlagen werden mit Energiespeichersystemen angeboten oder es erfolgt eine Nachrüstung. Doch wie verhält es sich mit der Versicherung für Energiespeicher? Wie sind diese zu versichern und was ist zu beachten?

Energiespeichersysteme sind in unseren Photovoltaik Versicherungen der CONDOR, INTER und ZURICH versicherbar, sofern diese in eine Photovoltaikanlage eingebunden sind.

Die Versicherungssumme muss die Anschaffungskosten der gesamten Photovoltaikanlage inkl. Kosten für das Energiespeicher-System beinhalten. Berücksichtigt wird dabei die gesamte Peripherie, die für einen ordentlichen Betrieb erforderlich ist, zzgl. Montagekosten und Transportkosten (Fracht, Zölle etc.).

Erfolgte eine Energiespeicher Nachrüstung, ist eine Anpassung der Versicherungssumme zu bestehendem Vertrag erforderlich. Es muss die bereits vereinbarte Versicherungssumme zuzüglich der Kosten für den Energiespeicher zugrundegelegt. Der Beitragssatz für Photovoltaikanlage und Energiespeicher ist identisch. Bei Nachrüstung einer kleinen Photovoltaikanlage, kann es durchaus sein, dass der Versicherungsschutz ohne Mehrkosten erhältlich ist, da eine Überschreitung des Mindestbeitrages ausbleibt. Aktuelle Beiträge sind über unsere Tarifrechner erhältlich.

Photovoltaik Versicherung Checkliste - Artikel 4 - Obliegenheiten

Gepostet von Gerd Rosanowske - 26.11.15 13:48

Obliegenheiten des PV-Anlagen Betreibers

Bei einigen Versicherungsgesellschaften sind in den besonderen Vereinbarungen oder besonderen Bedingungen zur Photovoltaik-Versicherung Obliegenheiten verankert. Meist handelt es sich um Obliegenheiten vor dem Schadensfall. Werden diese bei Antragstellung nicht kommuniziert, erfolgt spätestens beim ersten Schadensfall ein Hinweis auf bestehende Obliegenheiten. Bei Verletzung von Obliegenheiten kann der Versicherer die Schadenregulierung kürzen oder gänzlich einstellen.
Einige Beispiele zu den möglichen Obliegenheiten im Rahmen der Photovoltaikversicherung:

  • Vorgeschriebene Wartungsintervalle
  • Regelmäßige Dokumentierung der Zählerstände
  • Installation von Überwachungskomponenten
  • Nachweis der Belastbarkeit von Tragsystem und PV-Modulen (DIN 1055 bzw. Eurocode 1
  • Module müssen mechanischen Beanspruchungen gemäß IEC 61215-Zertifikat bzw. IEC 61646-Zertifikat standhalten
  • Montage darf ausschließlich durch einen Fachbetrieb erfolgen
  • alle gesetzlichen, behördlichen und vereinbarten Sicherheitsvorschriften zu beachten
  • die Wechselrichter gemäß Vorgaben des Wechselrichterherstellers zu installieren

Da jeder Versicherer die Obliegenheiten individuell bestimmt, ist es enorm wichtig alle vereinbarten Obliegenheiten zu kennen und auch einzuhalten.

Zu Beitrag 3 dieser Serie

Schaden an der Photovoltaikanlage

Gepostet von Georg Lendermann - 19.11.15 09:47

Eine Photovoltaikanlage ist eine Investition, die möglichst über einen Zeitraum von 20 bis 25 Jahren den gewünschten Ertrag liefern soll. Um bei unvorhergesehenen Ereignissen diese Investition nicht zu gefährden, schließt der Betreiber eine nach seinem Empfinden optimale Allgefahrenversicherung ab.

Erst im ersten Schadenfall zeigt sich, ob die Wahl der Versicherung die richtige Entscheidung war. Wie ist der zeitliche Ablauf während eines Schadenfalles? Wie reibungslos funktioniert die Kommunikation zwischen Versicherungsnehmer und dem Versicherer? Ist der Schaden bedingungsgemäß überhaupt versichert? Welche Nachweise müssen erbracht werden? Fragen, die sich jeder Versicherungsnehmer spätestens bei Eintritt eines Schadens stellt. Den Schaden an der PV-Anlage braucht und will keiner und dann kommt auch noch der Aufwand für Informations- und Nachweisbeschaffung und die Kommunikation mit dem Versicherungsunternehmen hinzu. Und zum Schluss gibt es eventuell noch Differenzen bei der Entschädigungsleistung.

Alles das, möchten wir als serviceorientierter Versicherungsmakler unserem Kunden wesentlich einfacher gestalten. Daher haben wir uns bereits 2011 dazu entschlossen Kunden während der gesamten Schadenabwicklung zu begleiten. D. h. die gesamt Kommunikation während eines versicherten Schadens läuft über unser Haus – von der Erstmeldung, Fragestellungen, Entgegennahme von Unterlagen, Vollständigkeitsprüfung bis zur Weitergabe an den Versicherer. Als nächstes wird die Schadenregulierung terminiert und überwacht. Nach Eingang aller erforderlichen Unterlagen, sollte eine Regulierung keinesfalls länger als 14 Tage dauern. Notfalls erfolgt eine Erinnerung.

Somit haben unsere Kunden den Vorteil, dass es nur einen einzigen Ansprechpartner im Schadensfall gibt. Warteschleifen und zeitraubende postalische Rückfragen gehören der Vergangenheit an. Und das Wichtigste: Die gesamte Schadenregulierung wird überwacht und geprüft. Mit ca. 1.400 betreuten Schäden und einer Gesamtschadensumme von etwa 3,10 Millionen Euro haben wir die Erfahrung, die Ihnen auch im Schadenfall ein sicheres Gefühl gibt.

Hier fahren Sie was unsere Kunden zu unserem Schadenservice sagen.

Photovoltaik Versicherung Checkliste - Artikel 3

Gepostet von Gerd Rosanowske - 18.11.15 11:10

Im vorangegangenen Beitrag, wurde eingehend empfohlen, die Versicherungsbedingungen zu lesen. Da uns bekannt ist, dass ein Laie mit dem Versicherungslatein seine Schwierigkeiten bekommen könnte, stellen wir ein auf Photovoltaik abgestimmtes Versicherungslexikon zur Verfügung. Desweiteren haben wir im Bereich Wissen einiges an Erklärungen und Informationen rund um die Photovoltaik Versicherung  zusammengetragen.

Egal, ob Sie sich für unsere Angebot oder die eines Mitbewerbers interessieren oder entscheiden, Fragen Sie bei dem jeweiligen Anbieter nach, sobald etwas unverständlich ist - Fragen kostet nichts!

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Photovoltaik Versicherung Checkliste - Artikel 2

Gepostet von Georg Lendermann - 17.11.15 13:41

Das A und O – die Bedingungen zur Photovoltaikversicherung! Das Einzige was zählt, sind die zugrundeliegenden Versicherungsbedingungen. Lassen Sie sich keinesfalls von Werbeaussagen, veralteten Testberichten, Hochglanzprospekten oder Produktbeschreibungen zum Vertrag verleiten. Die Photovoltaikversicherung setzt sich in der Regel aus folgenden Versicherungsbedingungen zusammen: Allgemeine Bedingungen für die Elektronikversicherung (ABE), Besondere Vereinbarungen/Vertragsbestimmungen und vereinbarte Klauseln. Die „Besondere Vereinbarungen“ stellen meist das Herzstück der PV-Versicherung dar, da diese den Versicherungsschutz speziell auf die Photovoltaik abstimmen. Es werden nahezu alle Deckungserweiterungen, Ertragsausfallleistungen, Sonderfälle aber auch Leistungs- und Regulierungseinschränkungen darin aufgeführt.

Das sollten Sie auf jeden Fall prüfen: Liegen Ihnen vor Beantragung die gesamten zugrundeliegenden Versicherungsbedingungen vor? Wenn nein, stellen Sie keinesfalls einen Antrag, sondern verlangen Sie die Aushändigung der fehlenden Bedingungen. Kurz gesagt: Ohne Bedingungen kein Antrag!

Lesen Sie die Bedingungen! Versicherungsbedingungen lesen ist nicht gerade aufregend, aber es muss sein. Spätestens wenn Ihre Photovoltaikanlage den ersten Schaden erleidet, kann Sie das nicht Lesen der Bedingungen empfindlich treffen.

Zu Artikel 1 dieser Beitragsreihe

Zu Artikel 3 dieser Beitragsreihe

Photovoltaik Versicherung Checkliste - Artikel 1

Gepostet von Georg Lendermann - 17.11.15 13:21

Als Spezialanbieter für Photovoltaikversicherungen werden wir regelmäßig gefragt, was eine gute Photovoltaikversicherung ausmacht. Aufgeteilt in mehrere Artikel, werden wir Ihnen einige Kriterien aufführen, die den Weg zu einer guten PV-Versicherung aufzeigen.

Ist der Versicherer und Vermittler/Makler mit der Materie rund um die Photovoltaikanlage vertraut?

Man sollte meinen, dass jeder Versicherer, der PV Versicherungen anbietet auch mit den Vertragsgrundlagen und der Schadenregulierung vertraut ist. Unsere Erfahrungen der letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass dem leider nicht so ist. Aufwändige Schadenfälle wurden falsch reguliert oder sogar entgegen der Bedingungen gekürzt oder gar abgelehnt. An dieser Stelle kann nur ein versierter Versicherungsmakler mit dem Spezialgebiet Photovoltaikversicherung für eine ordnungsgemäße Regulierung sorgen - Photovoltaik ist einfach zu speziell, als das sie von jedermann versichert werden kann.

Das sollten Sie vor Beantragung einer Photovoltaikversicherung möglichst abfragen:

Wie lange bietet der Versicherer und Vermittler bereits PV Versicherungen an? Wie viele Verträge hat der Vermittler bzw. Versicherungsmakler bereits vermittelt? Ist der Vermittler bzw.  Versicherungsmakler mit der gesamten PV-Thematik vertraut?

Zu Artikel 2 dieser Serie

Erhöhte Feuergefahr durch Photovoltaikanlagen?

Gepostet von admin - 08.03.13 13:38

Derzeit wird das Thema Photovoltaikanlagen und erhöhte Brandgefahr wieder durch die Medien thematisiert und unserer Meinung nach etwas zu sehr aufgebauscht. Derzeit sind in Deutschland knapp 1,3 Mio. Photovoltaikanlagen installiert und es ist angesichts der hohen Stückzahlen nicht verwunderlich, dass eine verschwindend geringe Anzahl von Photovoltaikanlagen ursächlich mit einem Brand in Verbindung steht. Denn überall wo Elektrik oder Elektronik installiert bzw. verwendet wird, sogar in einem normalen Einfamilienhaus, kann es zu unerwarteten Zwischenfällen oder Störungen und somit zu Bränden kommen. Dennoch sind einige versicherungstechnische Dinge zu beachten, damit es im Falle eines Falles für Sie nicht mit einer kostspieligen Überraschung endet:

  • Informieren Sie Ihren Gebäudeversicherer über die Installation Ihrer Photovoltaikanlage. Kommt es zu einem Brand, der ursächlich von der PV-Anlage ausgeht, kann der Versicherer sich nicht auf die Anzeigepflichtverletzung einer erhöhten Gefahr berufen.  Zur Vereinfachung stellen wir Ihnen über den folgenden Link ein Formularvordruck (Word u. PDF) zur Verfügung: http://www.rosa-photovoltaik.de/formulare/

Der Versicherer reagiert auf das Schreiben i. d. R. mit einer stillen Kenntnisnahme. Daher versenden Sie das Schreiben bitte so, dass Sie einen Beleg zu Ihren Akten legen können. Einige wenige Versicherer verlangen bereits einen Risikozuschlag bei Installation einer Photovoltaikanlage. Hier muss der Versicherer Ihnen ein Angebot unterbreiten.

  • Stellen Sie sicher, dass eine Photovoltaik Betreiber-Haftpflichtversicherung besteht, welche gesetzliche Haftpflichtansprüche Dritter im Rahmen von Personen-, Sach- u. Vermögensschäden abdeckt.  Unter Umständen können Sie das Risiko über Ihre bestehende Privat-Haftpflichtversicherung abdecken. Lassen Sie sich jedoch schriftlich bestätigen, dass "gesetzliche Haftpflichtansprüche durch den Besitz und Betrieb der Anlage zur entgeltlichen (gewerblichen) Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz des Stromversorgers" abgedeckt sind.

Kann der Privat-Haftpflichtversicherer die Deckung nicht anbieten, bleibt nur der Versichererwechsel oder der Abschluss einer eigenständigen Betreiber-Haftpflichtversicherung. In beiden Fällen können Sie uns gerne kontaktieren. Weitere Informationen zur Betreiber-Haftpflichversicherungen erhalten Sie über den folgenden Link: http://www.rosa-photovoltaik.de/betreiberhaftpflicht/

Informationen zur Privathaftpflichtversicherung inkl. Betreiber-Haftpflichtversicherung erhalten Sie hier (InterRisk u. Helvetia): http://www.rosa-haftpflicht.de/



 

Wichtige Kundeninformation zur 50,2-Hz-Problematik: Um- bzw. Nachrüstung von Photovoltaikanlagen

Gepostet von admin - 08.03.13 13:22

Wir erläutern Ihnen ausführlich den Hintergrund der Um- bzw. Nachrüstung von Photovoltaikanlagen, ob Ihre Photovoltaikanlage betroffen ist und inwiefern Sie aktiv werden müssen.

Hintergrund: Was hat es mit der 50,2-Hz-Problematik auf sich?

Der ins Netz eingespeiste Strom und der abgefragte Strom muss sich stets die Waage halten. Ob dies der Fall ist, lässt sich an der Frequenz ablesen. In Europa beträgt die Frequenz im Normalzustand 50 Hertz. Leichte Schwankungen nach oben und unten sind üblich und werden von den Betreibern der Stromnetze beherrscht. Kommt die Nachfrage dem Angebot nicht hinterher, beispielsweise im gestörten Betrieb während eines Netzwiederaufbaus oder bei starkem Leistungsüberschuss, der aufgrund von Prognosefehlern nicht eingeplant wurde, besteht die Gefahr, dass die Netzfrequenz einen kritischen Wert erreicht.

Um dem vorzubeugen, galt bisher entsprechend der bis dahin gültigen Norm: Solaranlagen trennen sich automatisch bei einer Netzfrequenz von 50,2 Hertz vom Stromnetz. Dadurch können heute abrupt mehrere Gigawatt Erzeugungskapazität ausfallen, und von einer Sekunde zur nächsten würde das Stromangebot stark zurückgehen. Zwar steht für Notfälle eine Reserve mit einer Leistung von rund drei Gigawatt bereit, doch diese wäre sowohl von der Menge als auch von der Aktivierungszeit nicht ausreichend. Um für diesen sehr unwahrscheinlichen Fall gewappnet zu sein, werden jetzt die Photovoltaik-Anlagen mit mehr als 10 Kilowatt Peak Leistung vorsorglich auf ein gestaffeltes Verfahren umgestellt. Künftig trennen sich die Solaranlagen gestaffelt beim Erreichen unterschiedlicher Schwellwerte zwischen 50,3 und 51,5 Hertz vom Stromnetz, bis dieses wieder stabil ist.

Die Frequenz des europäischen Stromnetzes schwankt in der Regel nur geringfügig zwischen 49,99 Hz und 50,01 Hz. Steigt die Frequenz stärker an und droht die 50,2-Hz-Schwelle erreicht zu werden, greifen die Netzbetreiber zunächst zu anderen Regulierungsmaßnahmen. Hierzu zählen u.a. die Abschaltung von Kraftwerken, die Nutzung von Pumpspeicherkraftwerken und zuletzt die Reduktion des produzierten Stroms über das Einspeisemanagement. Die zusätzliche automatische Trennung von Anlagen aus Erneuerbaren Energien ? also auch von Photovoltaik-Anlagen ? als Ultima Ratio ist bei Erreichen einer kritischen Netzfrequenz allerdings unerlässlich, um das Stromnetz vor einem großflächigen Stromausfall, einen so genannten Black-out, bewahren zu können. Der Einspeisevorrang der Erneuerbaren Energien bleibt von dieser Regelung unberührt. Sobald die Netzfrequenz sich wieder im Normalzustand von 50 Hz einpendelt hat, speisen die Photovoltaik-Anlagen nach einer Wartezeit von 60 Sekunden wieder Strom in das Netz.

Der Ablauf von Seiten der Verteilnetzbetreiber (VNB):

- Sie werden in einem ersten Schreiben durch den VNB aufgefordert, Ihre Wechselrichter um- bzw. nachzurüsten. Die Schreiben sollen in den folgenden Wochen nach und nach versendet werden. Die ersten Schreiben wurden schon im Dezember versendet. Da über 300.000 Photovoltaikanlagen betroffen sind, kann es dauern, bis alle betroffenen Anlagenbetreiber angeschrieben werden.

- In einem zweiten Schreiben klärt Sie der VNB über den Zweck der notwendigen Maßnahmen auf und weist Sie daraufhin, dass Sie zur Mitwirkung verpflichtet sind.

- Das dritte Schreiben ist ein Fragebogen, der für den VNB notwendige Daten über Ihre Wechselrichter erhebt. Dort müssen Sie Auskunft über Ihre Wechselrichter geben. Dies beinhaltet den Hersteller, den Typ und evtl. auch die Seriennummer der Wechselrichter. Diese finden Sie entweder an den Wechselrichtern selbst, in Ihrer Anlagendokumentation oder Sie fragen bei Ihren Installateur/Solarteur nach.

- Der VNB entscheidet auf Grund Ihrer angegebenen Daten im Fragebogen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Ihre Wechselrichter an das Netz anzupassen. Sie erhalten zudem einen Terminvorschlag zur Um- bzw. Nachrüstung.

Bitte beachten Sie: Sie müssen von Ihrer Seite aus nicht aktiv werden. Wenn Sie kein Schreiben von Ihrem Verteilnetzbetreiber erhalten, sind Ihre Wechselrichter von einer Um- oder Nachrüstung nicht betroffen.

Wir beantworten die wichtigsten Frage:

Ab welcher Anlagengröße/Kilowattpeak-Leistung ist eine Um- bzw. Nachrüstung erforderlich?

Betreiber von kleinen Solar-Anlagen bis 10 Kilowatt Leistung wie sie häufig auf Einfamilienhäusern installiert sind, müssen nicht nachrüsten.

Ist Ihr Wechselrichter betroffen?

Neue PV-Anlagen, deren Wechselrichter ab April 2011 produziert wurden, sind nicht betroffen, denn sie entsprechen schon der neuen Regelung.

Was kostet Sie die Um- bzw. Nachrüstung?

Die Kosten für die Um- bzw. Nachrüstung werden vom VNB in voller Höhe getragen. Die Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Um- bzw. Nachrüstung von einem Installateur/Solarteur durchgeführt wird, den Ihnen der VNB vorgeschlagen hat. Sollten Sie einen Installateur/Solarteur Ihres Vertrauens bevorzugen, so muss dieser die Zulassung für eine Um- bzw. Nachrüstung vorweisen können und evtl. Mehrkosten gehen zu Ihren Lasten.

Was wird am Wechselrichter um- bzw. nachgerüstet und wie lange dauert das?

Bei vielen Geräten genügt ein Software-Update, das in wenigen Minuten auf das Gerät aufgespielt werden kann. Es kann aber auch der Austausch eines Bauteils notwendig werden, dass etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann. In der Regel geht ein solche Um- bzw. Nachrüstung sehr schnell vonstatten. Die Um- bzw. Nachrüstung der Wechselrichter sollte bis Ende 2014 vollzogen sein sonst kann es passieren, dass Sie Ihren Vergütungsanspruch verlieren. Die Um- bzw. Nachrüstung hat keinerlei Auswirkungen auf die Photovoltaikversicherung.

Informative und hilfreiche Links:

Allgemeine Informationen für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen zur 50,2Hz Nachrüstung
http://www.solarwirtschaft.de/betreiber

Beispielhaftes Anschreiben vom Verteilnetzbetreiber (Quelle: BSW-Solar)
http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/Initialschreiben_zur_PV-Umruestung.pdf

Ausfüllhilfe für den Fragebogen Ihres Netzbetreibers (Quelle: BSW-Solar)
http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/Ausfuellhilfe_50.2Hz_BSW-Solar.pdf

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